Audio Engineering
Ausbildung und Studium
Dann bist du bei uns genau richtig: Wenn du ein Gespür für Bässe, ein Händchen für Mitten und ein feines Ohr für hochwertigen Klang hast, findest du im Audio Engineering Studium am SAE Institute den perfekten Einstieg in die Welt der Tontechnik.
Ob Musikproduktion, Filmvertonung, Game Sound oder Live-Sound, bei uns lernst du praxisnah, wie Tonaufnahmen, Mixing und Sounddesign auf professionellem Niveau funktionieren – im Tonstudio, am Live-Pult oder in der Postproduktion.
KI als Sparringspartner – Lernen für die kreative Zukunft
KI verändert die kreative Arbeit – und wir gestalten diesen Wandel aktiv mit. Am SAE Institute lernen Studierende, Künstliche Intelligenz (KI) als Teil kreativer Prozesse zu verstehen und bewusst einzusetzen: kritisch, verantwortungsvoll und praxisnah. Damit fördern wir eine Haltung, die Kreativität, Ethik und Innovation verbindet.
Fachbereich Audio Engineering
Im Fachbereich Audio Engineering erlernst du professionelle Produktionsabläufe. Außerdem erlangst du fundiertes Fachwissen sowie technisches Verständnis. Darüber hinaus sammelst du praktische Erfahrung ohne Ende, denn durch unser besonderes Hands-On-Prinzip erhältst du bereits im Studium Zugang zu professionellen Arbeitsplätzen und hochwertigem Equipment. Dadurch kreierst du schon während deines Studiums dein persönliches Portfolio, mit dem du dich und deine Fähigkeiten präsentieren kannst.
Berufsaussichten in der Musikindustrie nach der Ausbildung oder dem Studium
Genauso vielfältig, wie der Einsatz von Musik und Ton sind die Berufsfelder dieser Branche. Durch eine qualifizierte Ausbildung kannst du dich optimal für Jobs in der Musikindustrie, Games Branche, Filmbranche und vielen anderen Teilbereichen vorbereiten.
Wir brennen für deine Ausbildung! Wofür brennst du?
Audio Engineering
Alumni Showreel
Mixing by Rob Kinelski
(Instagram)
Recording by Choukri Gustmann
(Instagram)
Music, Producing & Mixing by Pascal “Kalli” Reinhardt
(Instagram)
Music by Pan-Pot
(Instagram)
Additional Engineering by Riccardo Damian
(Instagram)
Music by Burak Yeter
(Instagram)
Auszüge aus dem Lehrplan
Unser Lehrplan verbindet Theorie mit Praxis: Erst lernst du die Grundlagen deines Fachbereichs, dann setzt du sie in realen Projekten um – mit Fokus auf Branchenstandards, interdisziplinäre Zusammenarbeit und marktwirtschaftliche Aspekte. So bereitest du dich optimal auf deine Karriere vor!
Principles of Audio
Mikrofone und Lautsprecher, Akustik und Psychoakustik, Digitaltechnik, Beschallungsanlagen, Audioschnitt
Desktop Music Production
Digital Audio Workstations, Synthese & Sampling, Dynamikbearbeitung, Mischungstechniken
Recording Techniques
Mischpultkonzepte, DAW-Aufnahme in Studios, Studioakustik, Instrumentenaufnahme
Audio Production Industries
Produktionsplanung, Höranalyse, Audionachbearbeitung, Sounddesign, Medienformate
Industry Workflows
Game-Audio, Mehrkanalton und 3D-Audio, Mastering, Audio over IP, Wireless Audio, Akustik
Mögliche Abschlussprojekte
Sound Design & Audio-Implementierung für Videospiele, Filmvertonung mit Surround- oder Spatial-Mix
Unsere Standorte für Audio Engineering
- Berlin
- Bochum
- Frankfurt
- Hamburg
- Hannover
- Köln
- Leipzig
- München
- Nürnberg
- Stuttgart
Lernen und Studieren
Am SAE Institute findest du je nach angestrebtem Abschluss genau das Modell, das zu deiner Lebenssituation passt. Ob berufliche Ausbildung, Bachelor- oder Masterstudium, ob in Teil- oder Vollzeit — wir begleiten dich auf deinem Weg in die Medienindustrie.
Berufliche Ausbildung
Das SAE Diploma vermittelt in 18 Monaten Kenntnisse und Fertigkeiten, um Arbeitsaufträge aus der Industrie technisch korrekt und qualitativ hochwertig ausführen zu können. Du lernst von den Grundlagen bis hin zu spezifischen Anwendungen zeitgemäße Hard- und Software und aktuelle Arbeitsprozesse kennen und wendest diese in Übungen und Projekten praktisch an. Das SAE Diploma bereitet dich damit optimal auf den beruflichen Einstieg in die Kreativwirtschaft vor.
Das SAE Advanced Diploma baut auf das SAE Diploma auf und erweitert es um essentielle Softskills und marktwirtschaftliche Aspekte. Du arbeitest an einem größeren Teamprojekt und bekommst zusätzliche Routine in deinem Fachbereich. Darüber hinaus wirst du mit Teamarbeit und der Organisation von Teamprojekten konfrontiert, die einen wichtigen Teil der heutigen Arbeitswelt ausmachen. Ergänzt wird das SAE Advanced Diploma durch betriebswirtschaftliche Aspekte, wie die finanzielle Kalkulation des Projekts, die Umsetzung von projektspezifischen Marketingmaßnahmen und Überlegungen zu möglichen Vertriebswegen. Damit qualifiziert du dich für die Planung und Organisation komplexerer Medienprojekte.
Studium
Zusammen mit unserer Partneruniversität, der University of Hertfortshire in Großbritannien, kannst du vom SAE Advanced Diploma zum Bachelor-Abschluss weiter studieren.
Fachübergreifende Unterrichte werden mit themenspezifischer Betreuung in Kleingruppen durch spezialisierte Dozierende aus der Region Deutschland-Österreich ergänzt. Diese Formate finden online statt – du nutzt aber weiterhin die Ressourcen (Equipment, Räumlichkeiten, Mithilfe anderer Studierender) deines Heimatcampus für deine Projekte.
In dem Top Up Bachelor werden unter Kontrolle der Partneruniversität deine Projektideen auf das nächste Level gebracht. Du eignest dir zusätzliche spezialisierte Kenntnisse und Fertigkeiten an und lernst strukturiert und planvoll an Kreativprojekte heranzugehen. Dabei nimmst du die Perspektive des Kreativ-Verantwortlichen ein, trägst mit deinen Fertigkeiten zum Projekt bei und organisierst zusätzliche Personen, die dir helfen, dass deine Vision zur Realität wird.
Das Bachelor Programme kombiniert das SAE Diploma, das SAE Advanced Diploma und den Top Up Bachelor zu einem Gesamtprogramm. Du bekommst mehrere Zwischenabschlüsse und qualifiziert dich so Zug um Zug bis zum Bachelorabschluss. Je nach deiner persönlichen Lebenssituation kann das Programm als 24-Monate “Fast Track Programme” in Vollzeit oder als 36-Monate “Extended Programme” in Teilzeit absolviert werden.
Nach dem Bachelor Abschluss kannst du bei uns auch noch zum Master weiterstudieren. Hierbei kannst du aus zwei verschiedenen Masterprogrammen auswählen. In Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste in Essen führen wir den “Master Professional Media Creation” durch, der deine künstlerische Entwicklung fördert. Der “Master Professional Practice” fördert deine berufliche Entwicklung und wird in Kooperation mit der University of Hertfordshire in Großbritannien durchgeführt. In beiden Masterprogrammen realisierst du dein persönliches Projekt auf Masterniveau und wirst somit Spezialist·in in deinem Bereich. Die Programme gehen über 24 Monate und ergeben 120 ECTS.
Deine nächsten Schritte
FAQ
Ein Audio Engineer ist der technische und kreative Kopf hinter jeder Tonaufnahme und Klangwiedergabe. Er sorgt dafür, dass Sound – egal ob Sprache, Musik oder Geräusche – in höchster Qualität eingefangen, bearbeitet und ausgegeben wird.
Das Berufsfeld ist heute extrem breit gefächert und geht weit über das klassische Musikstudio hinaus.
Mögliche Berufsfelder sind Studio-Produktion, Broadcast & TV, Streaming & Podcasts, Live-Beschallung, und Film.
Darüber hinaus gibt es weitere spannende Bereiche, wie Game Audio, Audio Branding, Archivierung & Restauration und Akustikberatung.
Das Herzstück der Arbeit war traditionell das Mischpult. Auch wenn es heute noch das Symbol des Berufsstandes ist, hat sich die Technik massiv gewandelt. In der modernen Produktion existieren verschiedene Welten nebeneinander. Von hybriden Workflows über digitale Mischpulte bis hin zu DAWs & Controllern ist in professionellen Umgebungen heute alles zu finden.
Um Tontechnik an der SAE zu studieren, brauchst du kein Abitur und keine Vorkenntnisse. Alle Kurse starten bei null und führen dich Schritt für Schritt in die technischen und kreativen Grundlagen der Audiowelt ein.
Für den Einstieg ins SAE Diploma reicht ein mittlerer Bildungsabschluss oder (Fach-)Abitur. Wichtig sind vor allem dein Interesse an Sound und Technik, Motivation und die Bereitschaft, praktisch zu arbeiten. Alles Fachliche lernst du im Studium.
Der Beruf Tontechniker·in ist keine geschützte Berufsbezeichnung – es gibt also keinen fest vorgeschriebenen Ausbildungsweg. In der Praxis führt der Einstieg meist über praxisorientierte Ausbildungen oder Studiengänge.
Am SAE Institute bietet der Fachbereich Audio Engineering einen idealen Einstieg in die Tontechnik: Du lernst von Beginn an hands-on mit professionellem Equipment und arbeitest an realen Projekten. Unsere Inhalte vermitteln dir alle Kernkompetenzen, die du für eine Karriere im Tonbereich brauchst.
An der SAE dauert die Ausbildung im Bereich Audio Engineering / Tontechnik je nach angestrebtem Abschluss unterschiedlich lang. Das SAE Diploma ist praxisorientiert aufgebaut und dauert in der Regel 18 Monate.
Möchtest du dein Studium vertiefen und akademisch abschließen, kannst du anschließend weitere Abschlüsse bis hin zum Bachelor und sogar Master erreichen. Insgesamt beträgt die Studiendauer bis zum Bachelorabschluss dann, je nach gewähltem Weg, 24 bis 36 Monate.
Damit bietet die SAE einen klar strukturierten, zeitlich planbaren Weg in den Beruf des Tontechnikers oder in verwandte Bereiche wie Tonmeister und professionelle Audio-Produktion.
Als Tontechniker·in stehen dir viele Einsatzbereiche offen – überall dort, wo professioneller Sound entsteht. Typische Arbeitsfelder sind Tonstudios, Film- und TV-Produktionen, Live-Events, Rundfunk, Games, Streaming- und Podcast-Formate sowie Theater, Konzerte und Festivals. Je nach Spezialisierung arbeitest du im Studio an Aufnahmen und Postproduktion oder betreust Live-Sound, Monitoring und Mischungen vor Ort.
Auch die Zukunftsaussichten sind vielversprechend: Neue Technologien wie immersive Audioformate (z. B. Dolby Atmos), KI-basierte Tools und der wachsende Bedarf an hochwertigem Audio-Content schaffen ständig neue Spezialisierungen. Wer technisch versiert ist, moderne Tools beherrscht und ein starkes Portfolio mitbringt, hat sehr gute Chancen auf langfristige Perspektiven in der Branche.
Viele Absolvent·innen der SAE arbeiten heute erfolgreich in diesen Bereichen – als Tontechniker·innen, Tonmeister·innen, Mixing & Mastering Engineers, Sound Designer oder Producer in Studios, bei Medienhäusern, auf Tourneen oder in der Games- und Streaming-Industrie.
In der Branche werden diese Begriffe oft synonym verwendet, doch rechtlich und akademisch gibt es in Deutschland gravierende Unterschiede, die man kennen sollte.
1. Tontechniker
Der Begriff Tontechniker ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Das bedeutet: Theoretisch darf sich jeder so nennen, der im Audiobereich tätig ist.
Abgrenzung: Davon zu unterscheiden ist die Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Dies ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit Kammerprüfung (IHK).
2. Audio Engineer
Der Begriff Audio Engineer hat sich vor allem durch private Bildungsträger wie das SAE Institute etabliert.
Hintergrund: Da die SAE ihre Ursprünge im englischsprachigen Raum hat und Abschlüsse in Kooperation mit der britischen Universität „University of Hertfordshire“ verleiht, wird hier konsequent die englische Bezeichnung genutzt. Es handelt sich um eine praxisnahe Ausbildung mit international anerkanntem akademischem Grad (Bachelor/Master), der jedoch nicht mit dem deutschen staatlichen Ingenieurstitel gleichzusetzen ist.
3. Toningenieur
Hier wird es in Deutschland streng: Der Titel Ingenieur (und somit auch Toningenieur) ist durch die Ingenieurgesetze der Bundesländer geschützt.
Voraussetzung: Diesen Titel darf nur führen, wer ein entsprechendes Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossen hat.
Anspruch: Diese Studiengänge sind meist hochgradig selektiv und kombinieren tiefgreifende Physik/Elektrotechnik mit einer künstlerischen Ausbildung (Gehörbildung, Instrument).
4. Sound Engineer
Sound Engineer ist ein weiter gefasster Sammelbegriff für Berufe rund um Klang. Er kann Audio Engineers einschließen, wird aber oft auch für Live-Sound, Sounddesign, Beschallung, Broadcast oder Eventtechnik genutzt. In manchen Regionen ist „Sound Engineer“ der geläufigere Begriff, vor allem im Live- und Eventbereich.