Audio Engineering am SAE Institute Wien
Was lernst du am SAE Institute?
Im Fachbereich Audio Engineering beschäftigst du dich tiefgehend mit Band-Recordings und der Verkabelung in professionellen Tonstudios. Dazu gehört der Umgang mit Mess- und weiterführender Elektrotechnik ebenso wie die Verarbeitung und Bearbeitung von Musik und Sprache mit branchenüblichen Tools und Workflows. So verinnerlichst du mithilfe praktischer Übungen die theoretisch angeeigneten Aufgaben eines·r Tontechniker·in.
Für wen ist der Fachbereich Audio Engineering geeignet?
Der Fachbereich Audio Engineering richtet sich an zielstrebige und kreative Menschen, die ein besonderes Gespür für Musik haben und sich für Musikproduktion und Tontechnik begeistern. Der Abschluss bereitet bestens darauf vor, sich als Tontechniker·in in den Bereichen Rundfunk-, TV- und Live-Technik sowie als Toningenieur·in von Mixdown und Mastering durchzusetzen oder ein eigenes Studio zu betreiben.
Berufsaussichten für Musicproducer·innen und Tontechniker·innen
In den modernen Studios des SAE Institutes Wien kann die eigene Kreativität individuell ausgelebt und das technische Handwerk perfektioniert werden. Die ausgedehnten Praxis-Übungen umfassen u.a. komplette Musikproduktionen im Studio, die Produktion von Werbespots und die Licht- und Tontechnik für Live-Konzerte.
Haben wir deine Leidenschaft geweckt?
Audio Engineering
Showreel
Auszüge aus dem Lehrplan
Unser Lehrplan verbindet Theorie mit Praxis: Erst lernst du die Grundlagen deines Fachbereichs, dann setzt du sie in realen Projekten um – mit Fokus auf Branchenstandards, interdisziplinäre Zusammenarbeit und marktwirtschaftliche Aspekte. So bereitest du dich optimal auf deine Karriere vor!
Principles of Audio
Mikrofone und Lautsprecher, Akustik und Psychoakustik, Digitaltechnik, Beschallungsanlagen, Audioschnitt
Desktop Music Production
Digital Audio Workstations, Synthese & Sampling, Dynamikbearbeitung, Mischungstechniken
Recording Techniques
Mischpultkonzepte, DAW-Aufnahme in Studios, Studioakustik, Instrumentenaufnahme
Audio Production Industries
Produktionsplanung, Höranalyse, Audionachbearbeitung, Sounddesign, Medienformate
Industry Workflows
Game-Audio, Mehrkanalton und 3D-Audio, Mastering, Audio over IP, Wireless Audio, Akustik
Mögliche Abschlussprojekte
Sound Design & Audio-Implementierung für Videospiele, Filmvertonung mit Surround- oder Spatial-Mix
Ausbildung
am SAE Institute Wien
Jeweils im März und September kannst du bei uns deine berufliche Ausbildung starten. Dabei hast du bei all unseren Fachbereichen die gleichen Möglichkeiten, um bei uns zu lernen:
Ausbildung – Diploma
Das SAE Diploma legt in 18 Monaten den Grundstein für deinen beruflichen Einstieg in die Kreativwirtschaft. Indem ein hoher Praxisanteil eine fundierte Sachkenntnis ermöglicht und viele praktische Anwendungsfälle frühzeitig die eigenen handwerklich-technischen Fähigkeiten schulen. Entsprechend macht dies das SAE Diploma zu einer technischen Berufsausbildung mit starker Industrie-Relevanz, flexibler Zeiteinteilung und einem hohen Maß an Selbstgestaltung.
Für alle, die den Fokus auf ein umfangreiches und aussagekräftiges Portfolio legen, stellt das neu eingeführte Advanced Diploma eine sehr gute Ergänzung dar. Denn in diesem Lernabschnitt werden neben einem interdisziplinären oder Semester-übergreifenden Projekt als Teil eines Teams auch die Aspekte beleuchtet, die sich rund um solche Projekte tummeln. Dadurch entwickelst du einen breiteren Blick auf Arbeitsabläufe und Zusammenhänge und vertiefst zugleich die fachlichen Fertigkeiten. Infolgedessen wertest du damit dein Diploma auf.
Lehrgang – Bachelor
Der Kursplan sieht zwei Kursteile vor, das renommierte und von der Industrie anerkannte Diploma, sowie einen Bachelor-Teil, in dem zusätzliche Fähigkeiten erlernt und Bereiche wie Prozesse in der Kreativwirtschaft, Projektmanagement, Urheberrecht und spezielle Techniken behandelt werden. Die Ausbildung wird mit einem international anerkannten BA/BSc (Hons) abgeschlossen, validiert von der University of Hertfordshire in London. Die Regellehrgangszeit zum BA/BSc (Hons) inklusive Diploma beträgt 36 Monate.*
*Das Bachelor-Programme besteht aus mehreren Teilen, die zusammen zum Bachelor-Abschluss führen.
SAE Diploma und SAE Advanced Diploma: Lokale Durchführung am Campus Wien im Blended Learning Format.
Bachelor Degree (letztes Drittel): Durchführung der Unterrichte und Prüfungen (online) am Campus Berlin der SAE Institute GmbH, Deutschland unter Kontrolle und Verantwortung der Partneruniversität (University of Hertfordshire). Zur Erstellung von Projektarbeiten können Räumlichkeiten und Equipment des Campus Wien genutzt werden.
Deine nächsten Schritte für Audio Engineering:
Starte mit einem kostenlosen Beratungsgespräch, inkl. Campus-Tour. Überzeug dich selbst von unseren Studios auf Produktionsniveau und kläre alle Fragen direkt mit unserer Bildungsberatung.
Preise und die detaillierte Lehrgangsstruktur findest du in unserer Online-Broschüre.
Unsere kostenlosen Workshops bereiten dich auf deinen Weg als Music-Producer·in und Tontechniker·in vor und lassen dich erste Campusluft schnuppern.
FAQ
Ein Audio Engineer ist der technische und kreative Kopf hinter jeder Tonaufnahme und Klangwiedergabe. Er sorgt dafür, dass Sound – egal ob Sprache, Musik oder Geräusche – in höchster Qualität eingefangen, bearbeitet und ausgegeben wird.
Das Berufsfeld ist heute extrem breit gefächert und geht weit über das klassische Musikstudio hinaus.
Mögliche Berufsfelder sind Studio-Produktion, Broadcast & TV, Streaming & Podcasts, Live-Beschallung, und Film.
Darüber hinaus gibt es weitere spannende Bereiche, wie Game Audio, Audio Branding, Archivierung & Restauration und Akustikberatung.
Das Herzstück der Arbeit war traditionell das Mischpult. Auch wenn es heute noch das Symbol des Berufsstandes ist, hat sich die Technik massiv gewandelt. In der modernen Produktion existieren verschiedene Welten nebeneinander. Von hybriden Workflows über digitale Mischpulte bis hin zu DAWs & Controllern ist in professionellen Umgebungen heute alles zu finden.
Um Tontechnik an der SAE zu erlernen, brauchst du keine Matura und keine Vorkenntnisse. Alle Kurse starten bei null und führen dich Schritt für Schritt in die technischen und kreativen Grundlagen der Audiowelt ein.
Für den Einstieg ins SAE Diploma reicht ein Pflichtschulabschluss oder (Fach-)Matura. Wichtig sind vor allem dein Interesse an Sound und Technik, Motivation und die Bereitschaft, praktisch zu arbeiten. Alles Fachliche lernst du bei uns.
Der Beruf Tontechniker·in ist keine geschützte Berufsbezeichnung – es gibt also keinen fest vorgeschriebenen Ausbildungsweg. In der Praxis führt der Einstieg meist über praxisorientierte Ausbildungen oder Studiengänge.
Am SAE Institute bietet der Fachbereich Audio Engineering einen idealen Einstieg in die Tontechnik: Du lernst von Beginn an hands-on mit professionellem Equipment und arbeitest an realen Projekten. Unsere Inhalte vermitteln dir alle Kernkompetenzen, die du für eine Karriere im Tonbereich brauchst.
An der SAE dauert die Ausbildung im Bereich Audio Engineering / Tontechnik je nach angestrebtem Abschluss unterschiedlich lang. Das SAE Diploma ist praxisorientiert aufgebaut und dauert in der Regel 18 Monate.
Möchtest du deine Ausbildung vertiefen und akademisch abschließen, kannst du anschließend weitere Abschlüsse bis hin zum Bachelor und sogar Master erreichen. Insgesamt beträgt die Dauer bis zum Bachelorabschluss dann 36 Monate.
Damit bietet die SAE einen klar strukturierten, zeitlich planbaren Weg in den Beruf des Tontechnikers oder in verwandte Bereiche wie Tonmeister und professionelle Audio-Produktion.
Als Tontechniker·in stehen dir viele Einsatzbereiche offen – überall dort, wo professioneller Sound entsteht. Typische Arbeitsfelder sind Tonstudios, Film- und TV-Produktionen, Live-Events, Rundfunk, Games, Streaming- und Podcast-Formate sowie Theater, Konzerte und Festivals. Je nach Spezialisierung arbeitest du im Studio an Aufnahmen und Postproduktion oder betreust Live-Sound, Monitoring und Mischungen vor Ort.
Auch die Zukunftsaussichten sind vielversprechend: Neue Technologien wie immersive Audioformate (z. B. Dolby Atmos), KI-basierte Tools und der wachsende Bedarf an hochwertigem Audio-Content schaffen ständig neue Spezialisierungen. Wer technisch versiert ist, moderne Tools beherrscht und ein starkes Portfolio mitbringt, hat sehr gute Chancen auf langfristige Perspektiven in der Branche.
Viele Absolvent·innen der SAE arbeiten heute erfolgreich in diesen Bereichen – als Tontechniker·innen, Tonmeister·innen, Mixing & Mastering Engineers, Sound Designer oder Producer in Studios, bei Medienhäusern, auf Tourneen oder in der Games- und Streaming-Industrie.
In der Branche werden diese Begriffe oft als synonym verwendet, doch rechtlich und akademisch gibt es gravierende Unterschiede, die man kennen sollte.
1. Tontechniker
Die Berufsbezeichnung Tontechniker·in ist in Österreich rechtlich nicht geschützt. Das bedeutet, dass sich grundsätzlich jede Person so bezeichnen darf, die im Audio- oder Produktionsbereich tätig ist. Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung oder staatliche Prüfung, die für die Verwendung dieser Bezeichnung verpflichtend ist. Davon zu unterscheiden sind reglementierte oder anerkannte Lehrberufe im Veranstaltungsbereich, wie zum Beispiel der Lehrberuf Veranstaltungstechniker·in. Dieser ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit Lehrabschlussprüfung.
2. Audio Engineer
Der Begriff Audio Engineer hat sich vor allem durch private Bildungsträger wie das SAE Institute etabliert.
Hintergrund: Da die SAE ihre Ursprünge im englischsprachigen Raum hat und Abschlüsse in Kooperation mit der britischen Universität „University of Hertfordshire“ verleiht, wird hier konsequent die englische Bezeichnung genutzt. Es handelt sich um eine praxisnahe Ausbildung mit international anerkanntem akademischem Grad (Bachelor/Master), der jedoch nicht mit dem österreichischen staatlichen Ingenieurstitel gleichzusetzen ist.
3. Toningenieur
Der Titel Ingenieur ist in Österreich rechtlich geschützt. Grundlage dafür ist das Ingenieurgesetz. Die Bezeichnung „Ingenieur“ darf nur führen, wer die gesetzlich definierten Voraussetzungen erfüllt und eine entsprechende Qualifikation nachweist.
Im akademischen Kontext wird der Begriff Toningenieur·in in der Regel für Absolvent·innen eines einschlägigen technischen oder künstlerisch-technischen Studiums an einer Universität oder Fachhochschule verwendet.
Voraussetzung: Diesen Titel darf nur führen, wer ein entsprechendes Studium an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule abgeschlossen hat.
Anspruch: Diese Studiengänge sind meist hochgradig selektiv und kombinieren tiefgreifende Physik/Elektrotechnik mit einer künstlerischen Ausbildung (Gehörbildung, Instrument).
4. Tonmeister·in
Der Begriff Tonmeister·in ist in Österreich vor allem akademisch und künstlerisch geprägt. Tonmeister·innen arbeiten an der Schnittstelle aus Musik, Gehör, Aufnahmeleitung und Technik – häufig in Bereichen wie Klassik, Film-/Orchesteraufnahmen, Rundfunk oder anspruchsvoller Musikproduktion.
Schwerpunkt: Klangästhetik, musikalische Interpretation, Mikrofonierung, Aufnahmeleitung, Editing/Mix auf hohem künstlerischem Niveau (oft mit starker Gehörbildung und musikalischer Ausbildung).
5. Sound Engineer
Sound Engineer ist ein weiter gefasster Sammelbegriff für Berufe rund um Klang. Er kann Audio Engineers einschließen, wird aber oft auch für Live-Sound, Sounddesign, Beschallung, Broadcast oder Eventtechnik genutzt. In manchen Regionen ist „Sound Engineer“ der geläufigere Begriff, vor allem im Live- und Eventbereich.
Der wichtigste Unterschied, zu anderen Ausbildungen, ist die familiäre Lernatmosphäre, der SAE Groove und die enge Beziehung zwischen Lernenden und Lehrenden bzw. Betreuer·innen.
Unser Praxiskonzept ermöglicht es, direkt durch “Learning by Doing” Erfolge zu erzielen und wichtige Praxiserfahrung zu sammeln. So erstellt man sich durch die vielen Praxisprojekte ein Portfolio, mit dem man beim Berufseinstieg beweist, dass man effektiv Arbeitsergebnisse produzieren kann.
Durch die flexiblen Praxiszeiten, können sich alle Teilnehmenden so viel Zeit für die Umsetzung und das Ausprobieren des in den bewusst gering gehaltenen Theorie-Stunden nehmen, um die Lehrinhalte passend zu ihrem individuellen Lerntempo zu vertiefen und durch Hilfestellung der Praxis-Lehrer·innen zu verinnerlichen.
Es gibt viele gute Gründe sic für das SAE Institute zu entscheiden:
- familiäre Atmosphäre und viel persönlicher Kontakt zwischen Lernenden und Lehrenden
- praxisorientiertes Learning by Doing Konzept
- individuelle Zeiteinteilung und umfangreiche Campus-Öffnungszeiten
- weltweit größter Medien-Ausbilder – über 54 Standorte & mehr als 30.000 aktive Teilnehmende
- Bachelor-(Fern-)Lehrgang auch ohne Matura
- über 40 Jahre Lehrerfahrung im Medienbereich
- großes Karriere-Netzwerk mit über 16.000 Alumni in Europa
- Industrienähe – über 75 % der Absolvent·innen finden einen Job innerhalb der ersten 6 Monate nach Abschluss
Und natürlich bieten wir auch das, was man von einem ausbildenden Betrieb im Medienbereich sowieso erwarten können sollte:
- praxiserfahrene Dozent·innen — Profis aus der Industrie
- technisch-kreativer Allround-Lehrplan
- Ausbildungen, Weiterbildungen sowie Bachelor- und Masterabschlüsse in Fernlehre
- Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001, AZAV zertifiziert (D), eduQua (ZRH)
Open Campus Day am 18.04.2026
Hol dir alle Infos zu deinem Kursstart!