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The Sennheiser Sound Academy

Live-Sound lernen: Die Sennheiser Sound Academy und die SAE blicken auf erfolgreichen Live Mixing Workshop zurück

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04. November 2009

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und einmal etwas selbst machen ersetzt viele Stunden grauer Theorie. Darum veranstalteten die Sennheiser Sound Academy und die School of Audio Engineering vom 22. bis 24. September ein Praxisseminar, das die Mikrofonierung und Abmischung einer Live-Band in den Mittelpunkt stellte. Vom Abladen des Technik-Trucks bis zum Konzert - die rund 70 internationalen Teilnehmer des Live Mixing Workshops konnten alle Aspekte eines Auftritts mitgestalten und wertvolle Praxiserfahrung sammeln.

Die Ärmel hochkrempeln und von bekannten Toningenieuren lernen: Diese einmalige Chance bot sich den Teilnehmern des ersten dreitägigen Live Mixing Workshops.

„Die Nachfrage nach Trainings im Bereich Live Sound ist sehr groß, doch die Gelegenheiten, praktische Erfahrungen sammeln zu können, sind nur spärlich gesät", erläutert Kirsten Wessendorf, Leiterin der Sennheiser Sound Academy. „Darum haben wir den von Messen bekannten Sennheiser Live Mixing Workshop auf ein Drei-Tages-Seminar ausgebaut, das wirklich alle Aspekte eines Live-Konzerts praktisch erfahrbar macht."

Der Großteil der Teilnehmer bestand aus angehenden Toningenieuren und Musikern, aber auch gestandene Tontechniker waren mit an Bord, um sich die Zeit für Neues zu nehmen, die im Veranstaltungsalltag oft fehlt. Unter den Fittichen von Moderator Gregor Zielinsky, den Toningenieuren Wayne „Heights" Gittens (Monitor; Herbert Grönemeyer, Xavier Naidoo, Echo Awards, Comet) und Oliver Voges (FoH; Faith No More, Deftones, Sarah Brightman, Mousse T., Peter Maffay) sowie Veranstaltungstechnikerin Svenja Dunkel (Frequenzmanagement, Echo Awards) ging es im Musikzentrum Hannover ans Werk - zunächst mit dem Aufbau. Wo werden welche Lautsprecher aufgebaut? Wie kann ich am gesamten Veranstaltungsort für optimalen Sound sorgen? Wo steht der FoH-Platz am günstigsten, wo der Monitorplatz? Sobald diese Fragen, auch anhand vieler weiterer Praxisbeispiele, geklärt waren, mussten sich die Teilnehmer um die Verkabelung kümmern, um die idealen Antennenstandorte und das Monitorsignal für die Musiker. Dann ging es um die Mikrofone auf der Bühne - welches Mikrofon nimmt am besten welches Instrument ab? Auch der Drahtlostechnik wurde ein großer Block eingeräumt.

Der zweite Tag schloss das Set-up mit dem Frequenzmanagement für die drahtlosen Mikrofone und Monitorstrecken ab; dann ging es zusammen mit der Band Rauschenberger, einer vierköpfigen Indie-Formation rund um den Leadsänger Daniel Rauschenberger, an den richtigen Monitor-Sound und den FoH-Soundcheck. Versorgt mit dem nötigen Hintergrundwissen machten sich die Teilnehmer daran, den besten Drumsound zu finden und den optimalen Mix für die Band. Der dritte Tag widmete sich ganz der Feinabstimmung, sowohl bei der Positionierung der Instrumente als auch beim PA- und Monitorklang und der elektronischen Sound-Bearbeitung mit Filtern und Effekten - wie immer mit viel Zeit für Fragen.