„Gute Zeiten, um in der Medienbranche Karriere zu machen“

15 Mai 2018

Foto: Patricia Weisskirchner

Presseinformation 

Studienauftakt des neuen SAE-Lehrgangs „Cross Media Production“ mit Journalistin Eva Weissenberger und dem österreichischen YouTube-Star Michael Buchinger

Ob Social Media und Marketing, Online-Publishing oder Videoproduktion: Wer heutzutage im Journalismus den Einstieg in den Newsroom schaffen möchte, sollte neben den klassischen journalistischen Kenntnissen auch Zusatzqualifikationen vorweisen. Dies betonte Journalistin Eva Weissenberger bei der Auftaktveranstaltung des Studiums „Cross Media Production“. Der Lehrgang startet im September am neuen Wiener Flagship-Campus des Medieninstituts SAE in der Inneren Stadt. Weissenberger wie auch Buchinger sind als Gast-Dozenten im Gespräch.

Wien, 15. Mai 2018 – „Die Medien, die Produktionsbedingungen und die Ausspielungskanäle verändern sich rasant, nur die Werte und die Bedeutung des Journalismus für die Demokratie nicht. Ich finde es gut, dass es heute mehrere unterschiedliche Ausbildungswege in den Journalismus gibt, nun eben auch einen am SAE Institute in Wien, wo man das multimediale Handwerk erlernen kann – das war nicht immer so“, sagt Eva Weissenberger. Die vielfach ausgezeichnete Journalistin, die gemeinsam mit zwei Partnern das Podcastlabel „Missing Link Media“ betreibt, sowie der österreichische YouTube-Star Michael Buchinger gaben den Studierenden Einblicke in die Medienwelt. Buchinger:„In den vergangenen drei Jahren ist der Standard auf YouTube enorm gestiegen. Viele Beiträge sehen aus, als wären sie fürs Fernsehen produziert.“ Dass der heute 25-Jährige ein YouTuber geworden ist, war reiner Zufall. „Ich bin da reingerutscht. Als ich ein 16-jähriger Schüler war, meinte eine Klassenkollegin, dass ich lustig sei und warum ich keine Videos fürs Internet mache.“ 2010 veröffentlichte Buchinger sein bis heute erfolgreichstes YouTube-Video: „Was wäre, wenn Facebook das reale Leben wäre?“ – aktuell mit 1,2 Millionen Klicks (goo.gl/koFxZM).  

„Begabung allein reicht nicht aus“

„Ich habe das Gefühl, viele Leute starten einen YouTube-Kanal und nach zwei Monaten denken sie sich ’Jetzt bin ich immer noch nicht berühmt’ und hören damit auf. Es ist wichtig, an der Sache dranzubleiben, laufend etwas zu lernen und nicht aufzugeben, auch wenn es anfangs nicht klappen sollte. Meine Videos haben sehr lange niemanden interessiert. Und von Geld war die ersten fünf Jahre sowieso nicht die Rede“, so Buchinger. Eva Weissenberger betont, dass „die Zeiten noch nie so gut waren, um in die Medienbranche einzusteigen“. Aber nur davon zu träumen, mache wenig Sinn. „Man muss hart daran arbeiten“, sagt Weissenberger. Nachsatz: „Wenn ich jetzt wieder jung wäre, würde ich nicht nur Journalistin werden wollen, sondern mir von Beginn an andere Fertigkeiten aneignen. Denn wer heute im Journalismus einen erfolgreichen Einstieg in den Newsroom schaffen möchte, sollte neben den klassischen journalistischen Fertigkeiten auch Zusatzqualifikationen vorweisen. Begabung alleine reicht nicht mehr aus.“ 

Neuer Lehrgang „Cross Media Production“ schließt Wissenslücken

Das zweijährige Studium, das im Herbst am SAE Institute Wien startet, vermittelt Kernkompetenzen aus den Bereichen Journalismus, Online-Publishing, Video- und Audioproduktion, Social Media sowie Marketing. „Cross Media Production“ ist in sechs Modulen aufgebaut – darunter „Journalistisches Schreiben und Online-Publishing“, bei dem den Studierenden unter anderem Photoshop- und Illustrator- Kenntnisse, aber auch Know-how in der Formatierungssprache CSS, in der Programmiersprache HTML sowie in Sounddesign vermittelt wird. Weitere Schwerpunkte: Audioproduktion und Podcasting, Komposition und Planung von Videobeiträgen, Kamera, Licht und Grip, Public Relations, Corporate Identity sowie Guerilla Strategies. „Die Anforderungen in der Medienbranche haben sich massiv gewandelt. Viele Unternehmen suchen Mitarbeiter, die Videos sowie auch Fotos in hervorragender Qualität produzieren, aber diese ebenfalls auf einer Webseite oder in den sozialen Medien mit einem guten Text präsentieren können. Viele Filmschaffende können nicht gut texten, viele Texter keine Videos produzieren. Mit dem neuen Lehrgang Cross Media Production schließen wir diese Wissenslücken“, sagt Fachbereichsleiterin Lauren Klocker, die am Medieninstitut SAE Film und Animation studiert hat, dort als Dozentin tätig ist, seit Jahren als selbstständige Filmemacherin arbeitet und unter anderem als Kamerafrau an der Wiener Staatsoper beschäftigt war.

Neuer Standort mit neuem Campus-Konzept und Coworking Spaces

Das Medieninstitut SAE, das seit mehr als 30 Jahren in Wien besteht und weltweit 54 Standorte aufweist, avancierte zum weltweit größten privaten Bildungsanbieter für Studiengänge sowie Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Audio, Film, Spiele-Entwicklung, Animation, Webdevelopment und Music Business. Im Sommer beschreitet das Medieninstitut neue Wege: Mit dem Standortwechsel von der Linken Wienzeile in die Hohenstaufengasse wird das Wiener Institut zum Flaggschiff Europas. Im Juli 2018 bezieht die SAE ein geschichtsträchtiges Gebäude im Universitätsviertel. Das neue Campus-Konzept sieht Coworking Spaces sowie eine intensive Vernetzung mit der Wiener Musik-, Kultur-, Kunst- und Bloggerszene vor. Die ersten Kurse am neuen Medien- und Kreativstandort starten im September. Neben dem neuen Lehrgang „Cross Media Production“ sind auch englischsprachige Lehrgänge geplant.

Rückfragehinweise:
Mag. Alexandra Laubner
laubner@fabriqueagency.com
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